Sternenkind
Inmitten war da der Wunsch
Inmitten dann das Hoffen auf Dein Leben
Inmitten mehr und tiefer noch Dich zu lieben.
Und dann inmitten
ein jäher, aushöhlender Schmerz - Dunkelheit,
Eine Leere, wo vorher unsere Seele und mein Leib Dich trug.
Vom Wunder verlassen, unaussprechlich unbeschenkt.
Unsagbar herz- und körperwund.
Frauen tiefe Weisheit,
sie kennt beides – das Leben und den Tod –
In unserem Leib, in unserem Geist, in unserer Seele wohntest Du.
Wie kann das jemals heilen?
Das Unbeschreibliche
Herzens dunkelster Grund
Wohin in der Leere mit unserem Lieben jetzt?
Und doch uns ist ein Kind geboren,
so wird es unauslöschlich sein.
Durch schwersten Schmerz hindurch
Im Lieben bist Du mein geblieben,
Im Lieben bin ich Dein geworden.
Unsere Liebe wurde nicht verloren und sie hat Dich nicht verfehlt.
Im innersten Herzensgrund
sind WIR in Gott zu Eins verbunden.
Da im Beginn Deines kleinen Lebens
bist Du im göttlichen LiebesJa
In allem schon gesehen und zärtlich, unverlierbar tief geborgen.
Inmitten
bist nun Du
Gewünscht und erhofft
für immer
Geliebt.