Sternenkind

 

Inmitten war da der Wunsch

Inmitten dann das Hoffen auf Dein Leben

Inmitten mehr und tiefer noch Dich zu lieben.

Und dann inmitten

ein jäher, aushöhlender Schmerz - Dunkelheit,

Eine Leere, wo vorher unsere Seele und mein Leib Dich trug.

Vom Wunder verlassen, unaussprechlich unbeschenkt.

Unsagbar herz- und körperwund.

 

Frauen tiefe Weisheit,

sie kennt beides – das Leben und den Tod –

In unserem Leib, in unserem Geist, in unserer Seele wohntest Du.

Wie kann das jemals heilen?

Das Unbeschreibliche

Herzens dunkelster Grund

Wohin in der Leere mit unserem Lieben jetzt?

 

Und doch uns ist ein Kind geboren,

so wird es unauslöschlich sein.

Durch schwersten Schmerz hindurch

Im Lieben bist Du mein geblieben,

Im Lieben bin ich Dein geworden.

Unsere Liebe wurde nicht verloren und sie hat Dich nicht verfehlt.

Im innersten Herzensgrund

sind WIR in Gott zu Eins verbunden.

 

Da im Beginn Deines kleinen Lebens

bist Du im göttlichen LiebesJa

In allem schon gesehen und zärtlich, unverlierbar tief geborgen.

 

Inmitten

bist nun Du

Gewünscht und erhofft

für immer

Geliebt.

 

Alina Sara Völker