Karsamstag

 

in der Frühe

graumilchigen Lichtes

 

in zaghaft zärtlicher

Innenstille

 

der Gesang der Vögel

Trost

über den Gräbern

 

am Nullpunkt

von Vertrauen und Zweifeln

 

d e i n heiliger Name

D U EINZIG

wir

in

dir

wir

ineinander

MITSAMMEN

die Anderen – unsere wahren Reisen

 

kein Bitten

mehr

nur DANKEN

 

ich weiß nicht wie

ohne D I C H

leben

unmöglich

 

offen

verletzt

im Lieben

 

lass mich

lass mich nicht

lass nicht zu

dass ich von D I R

je getrennt

je im Aufbruch

je im Aufbuch

 

ohne Haus

 

schwellenbeglückt

 

               markus roentgen