Ich danke meinem Engel

 

 

 

der mir Nahrung gibt,

 

wenn die Seele schreit

 

wie ein ausgesetztes Kätzchen.

 

 

 

In den Nächten wacht er

 

mit mir und im Morgengrauen

 

hält er die Bestien in Schach.

 

 

 

Er oder sie lenkt meine Augen

 

aufs Lichtfleckchen.

 

Meine namenlose Begleiterin

 

 

 

flüstert mir Träume ein,

 

die mich ans Grün erinnern

 

und singen lassen

 

 

 

der Freundinnen eingedenk

 

und der Gefährten,

 

die Gott mir schenkt.

 

 

 

Er stärkt meine Hoffnung,

 

der Verheißung zu trauen -

 

des eigenen Weges zum Licht.

 

 

 

Lisa F. Oesterheld